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Der FC Blue Stars gehört zu den traditionsreichsten Zürcher Vereinen und ist vor allem dank seines seit nunmehr 60 Jahren bestehenden Junioren-Turniers auch international ein Begriff.
Die Schaffung des Turniers wurde an einer Vorstandssitzung des FC Blue Stars am 3. Dezember 1938 beschlossen. Es brauchte damals die ganze Ueberredungskunst des Initianten, dass der zuerst skeptisch eingestellte Vereinsvorstand grünes Licht für die Durchführung dieses Anlasses gab.
So traten in einer schwierigen Zeit am Auffahrtstag 1939 zwölf Mannschaften auf den Plätzen "Heiligfeld" und "Herdern" zur erstmaligen Austragung des Turniers an. Als erster Sieger konnten sich die Grasshoppers in das goldene Buch eintragen lassen.
Trotz Ausbruch des zweiten Weltkrieges, in dem der Spielbetrieb für kurze Zeit ruhte, wurde auch 1940 das Turnier ausgetragen und vom FC Winterthur gewonnen.
1941 wechselten die Organisatoren auf den Sportplatz "Letzigrund", weil das "Heiligfeld" der "Anbauschlacht" zum Opfer fiel (während des Krieges wurden in der Schweiz auf Anordnung des Bundesrates alle Grünflächen zur Anpflanzung von Gemüse und Früchten umgenutzt, um so bezüglich der Grundversorgung möglichst weitgehend autark zu bleiben). Diese erste Austragung in einem anderen Stadion hatte zwei Neuerungen. Die Stadt Zürich übernahm das Patronat, und das Teilnehmerfeld wurde auf 16 Mannschaften erhöht. Es hatte sich herumgesprochen, dass am Turnier guter Sport geboten werde, und so reisten nun sogar Teams aus der Westschweiz und dem Tessin an.
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