73. Blue Stars/FIFA Youth Cup

Internationales Jugendfussball-Turnier · Sportanlage Buchlern · Zürich · Schweiz

1. + 2. Juni 2011

Where Stars are Born

 
Maskottchen des Blue Stars/FIFA Youth Cup

Die bewegte Geschichte
des Blue Stars/FIFA Youth Cup

Die Südamerika-Aera beginnt

Obwohl das 99er-Turnier buchstäblich im Wasser versinkt und der Spielbetrieb auf einen Tag reduziert werden muss, zeigen die teilnehmenden Teams herausragenden Fussball. Für das Finalspiel setzen sich zwei Mannschaften mit grossem kämpferischem Einsatz, filigraner Technik und auch dem nötigen Quentchen Glück durch: Der FC São Paulo und der FC Zürich. 11'000 im Letzigrund und zirka 1,4 Millionen Zuschauer am Fernsehen (SF1, SF2, EUROSPORT) sehen diese spannungsgeladene, hart umkämpfte Partie, die nach der regulären Spielzeit mit einem gerechten 1:1 endet. Erst das Shoot-Out bringt die Entscheidung zugunsten des FC São Paulo. Damit siegt erstmals ein Team ausserhalb Europas in der Geschichte des Blue Stars/FIFA Youth Cup.

 

São Paulo verteidigt den Titel im darauf folgenden Jahr im Endspiel gegen den FC Valencia. Nach der regulären Spielzeit steht es im Vorjahr 1:1. Erneut triumphieren die Brasilianer im Shoot-Out. Allerdings ist das Finalspiel geprägt von übertriebener Härte beider Teams. Es gibt mehrere Ausschlüsse und das Spiel droht in einem Abbruch zu enden. Das Schiedsrichtertrio und auch die Offiziellen greifen aber schlichtend ein und die Partie wird ordnungsgemäss zu Ende geführt. Das Organisationskomitee entschliesst sich danach, die beiden Teams für das darauf folgende Jahr nicht mehr einzuladen.

 

So muss die 2001er Auflage ohne Titelverteidiger auskommen. Nicht aber ohne Mannschaft aus Brasilien: Grêmio Porto Alegre fegt alle übrigen Teams vom Platz, das Finalspiel gegen den Grasshopper Club gewinnen sie mit 3:0, dem höchsten Sieg in einem Finalspiel seit 1986 (Celtic Glasgow – Aston Villa 4:0). Das sichtbar stärkste Team gewinnt verdient den 63. Blue Stars/FIFA Youth Cup, welcher bei strahlendem Wetter und vor imposanter Zuschauerkulisse ausgetragen wird.

 

 

Kick Off zum FIFA Weltpokal Korea Japan

Im Zeichen der Weltmeisterschaft steht die 64ste Austragung. Das Organisationskomitee kann sein Hauptziel nach grossen Anstrengungen realisieren – Teams aus allen Weltmeister-Nationen und aus den beiden Gastgeberländern nach Zürich zu holen.

 

So kämpfen die Teams aus Brasilien, Argentinien, Uruguay, Italien, Deutschland, England, Frankreich, Korea und Japan – ergänzt durch die drei Stadtzürcher Clubs FCZ, GC und FC Blue Stars – um den Turniersieg.

 

Zusammen mit den verschiedenen Rahmenprogramm-Veranstaltungen aus diversen Ländern kommt eine volksfestartige Stimmung auf dem Letzigrund-Areal auf. Und auch das Wetter spielt fantastisch mit.

 

Am Auffahrtsabend kommt es sogar zu einem weiteren Novum in der langjährigen Geschicht: Das erste rein südamerikanische Finalspiel zwischen dem Titelverteidiger Grêmio Porto Alegre und dem argentinischen Traditionsverein Boca Juniors – technisch sehr hochstehend – wird durch einen sehenswerten Freistosstreffer der Argentinier entschieden.

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1999 ist an Fussball nicht zu denken. Die Spieler von Feyenoord Rotterdam vergnügen sich beim Einlaufen; doch nach kurzer Beratung müssen sämtliche Partien vom Mittwoch abgesagt werden.

 

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Im Jahr 2000 gewinnt der FC São Paulo das Turnier nach einem umkämpften Spiel gegen Valencia zum zweiten Mal in Folge. Als jüngster Spieler im Siegerteam steht der heutige Weltstar Kakà, damals jedoch noch mit spärlichen Einsätzen.

 

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Zweikampf der Kulturen im 2002: Uruguay gegen Korea lautet die Partie um Rang 9 und 10.

 

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FIFA-Präsident Sepp Blatter begrüsst die japanische Delegation.

 

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Duell der Weltpokalsieger um den Turniersieg 2002

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Final 2011:
FC Porto - FC Zürich
(0:0) 3:0
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14.03.2011 10:36:37