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Diese Jahre sind geprägt von der Rückkehr der europäischen Teams auf die Siegerstrasse.
2003 gewinnt die AS Rom im Final gegen Celta de Vigo mit 2:1. Alle drei Treffer vor grosser Kulisse entstehen durch Kopf nach sehenswerten Freistössen.
2004 jährt sich der erste Besuch von Manchester United zum 50sten mal (siehe Spezialkapitel links «50er-Jubiläum»). Ausgerechnet in diesem Jahr beenden die Mancunians eine lange Durststrecke und gewinnen das Turnier nach über 20 Jahren wieder einmal: Im Final gegen den FC Zürich ist Manchester United zuerst überlegen. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden ihres überragenden Spielers Kieran Richardson geht der FCZ aber in Führung und dominiert die Partie fortan. 5 Minuten vor Schluss gelingt Manchester jedoch der Ausgleich, und die Engländer entscheiden das Elfmeterschiessen für sich.
Im Jahr danach doppelt Manchester gleich nach und erringt den insgesamt 18ten Turniersieg – ein Rekord, der wohl für Ewig anhalten wird.
Internationales Jahr des Sports und der Sporterziehung 2005
Unter dem Patronat von Herrn Adolf Ogi, Sonderberater des UNO Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden, laden die Organisatoren des Turniers 2005 zwei Teams ein, welche zum ersten Mal am Blue Stars/FIFA Youth Cup teilnehmen:
Maccabi Haifa steht nicht nur für Spitzenfussball aus Israel, sondern auch für ein friedliches Zusammenwirken verschiedener Ethnien im Sport, spielen doch in dieser Mannschaft Jugendliche jüdischer und arabischer Herkunft friedlich vereint. Mehrere Spieler beider Abstammungen sind zudem Mitglieder der Israelischen Juniorennationalmannschaft.
Mit dem FK Flamurtari aus Pristina (UNO-Sonderverwaltungszone KOSOVO) reist eine Mannschaft aus einem Gebiet unweit der Schweiz, wo noch vor wenigen Jahren ein schrecklicher Krieg geherrscht hat. Zur Zeit arbeitet die UNO daran, die Strukturen in dieser Region auf allen Ebenen wieder herzustellen. Dies beinhaltet auch den Wiederaufbau der Sportvereine und der Verbände. In der Schweiz stellen die Emigranten aus dem Kosovo einen der grössten ausländischen Bevölkerungsteile. Die Teilnahme von Flamurtari ist für Schweizer wie Kosovo-Albaner eine grosse Chance, sich besser kennen zu lernen und vorhandene Vorurteile abzubauen.
Diese beiden Mannschaft sowie die weiteren Teams aus Griechenland, Schweden, Portugal, England, Brasilien und der Schweiz tragen viel dazu bei, dass der Abschied vom alten Letzigrund, in dem so viele Turniere abgehalten wurden, zu einem würdigen und völkerverbindenen Anlass wird.
Bis zum Einzug in den neuen Letzigrund im Jahr 2009 zügelt das Turnier zuerst für ein Jahr in den Hardturm und danach für weitere 2 Jahre auf die Sportanlage Buchlern. |

AS Roma 2003 im Siegestaumel

Die Finalpaarung 2004 ist Anlass für die Geschichtsbücher: Manchester United gegen den FC Zürich – passend zum Jubliäum «50 Jahre ManU am Blue Stars/FIFA Youth Cup».

Illustre Gäste am Blue Stars/FIFA Youth Cup 2005: Heinz Barmettler, Präsident des FC Blue Stars, und Paul Castelberg, OK-Präsident unseres Turnieres (3. u. 4. v.l.), dürfen Adolf Ogi, Urs Linsi und Joseph Blatter begrüssen.

Aus dem Siegerteam 2005 von Manchester United haben einige Spieler den Durchbruch geschafft. Auf dem Bild zu sehen sind Danny Simpson und Chris Eagles (beide im Kader der 1. Mannschaft von ManU), Phil Picken, Markus Neumayr (jetzt im Kader beim MSV Duisburg), Giuseppe Rossi (Stammspieler bei Villarreal C.F. und Gerard Pique (im Kader bei ManU) |